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10/01/2008

Ein Interview mit Andreas Ebing


Ein Interview mit Andreas Ebing
Andreas Ebing wurde im April zum Geschäftsführer der GRAITEC GmbH ernannt. Der 46-jährige Diplom-Bauingenieur und Diplom-Wirtschaftsingenieur ist seit 1998 im Unternehmen.

Gemeinsam mit Francis Guillemard ist Andreas Ebing nun für die Unternehmensführung der GRAITEC GmbH verantwortlich.
Ein Interview mit Andreas Ebing

 Sie sind seit fast 10 Jahren im Unternehmen. Seit Ihrem Einstieg hat sich viel verändert. Wie haben Sie die Entwicklung miterlebt?


Andreas Ebing:
Ich bin sehr stolz auf unsere Unternehmen, denn in den letzten Jahren haben wir uns von einem Local Player zu einem Global Player hochgearbeitet.
Die GRAITEC-Gruppe beschäftigt zurzeit rund 220 Mitarbeiter weltweit, von denen sich 90 im Entwicklungsbereich mit der Herstellung unserer Software beschäftigen. Vor einigen Jahren noch haben wir ausschließlich Stahlbau verkauft. Heute bieten wir ein Komplettkonzept von der Statik über die Konstruktion bis zur Erstellung von Fertigungszeichnungen, und das sowohl für Stahlbau als auch für Massivbau an.

Zu meiner Anfangszeit waren wir noch in der deutschen Gruppierung DSC CAD/CAM-Technologien tätig. Die Eingliederung von DSC in die GRAITEC-Gruppe 2002 war eine wichtige Weiterentwicklung für beide Unternehmen. Die Stahlbau-Software, die wir bereits zur DSC-Zeit vertrieben haben, ist bei der Übernahme in die gesamte GRAITEC-Gruppe mit eingeflossen. Das führte dazu, dass unsere Software Advance Stahlbau nun einen weltweiten Absatzmarkt hat. Das starke Interesse internationaler Baufirmen an unseren Softwarelösungen führte zu einer positiven Entwicklung in der GRAITEC-Gruppe.

Für die GRAITEC GmbH hatte die Übernahme vor allem positive Auswirkungen hinsichtlich der Synergieeffekte. So haben wir jetzt die Möglichkeit, die Zusammenarbeit mit internationalen Unternehmen zu nutzen.

 Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung für die GRAITEC-Kunden?


Andreas Ebing:
Für die Kunden hat die Entwicklung von GRAITEC ausschließlich positive Auswirkungen. Dazu zählen vor allem die kontinuierliche Verbesserung der Produkte und die Lieferung umfangreicher Updates. Aufgrund unserer vielen Mitarbeiter ist ein stabiles Netz zu unseren Kunden und Partnern gegeben. Für unsere Kunden bedeutet eine Investition in Advance Produkte eine sichere Investition in die Zukunft.

 Welche Rolle spielt speziell der Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die GRAITEC-Gruppe?


Andreas Ebing: Der D-A-CH Markt ist einer der größten Märkte in Europa, daher spielt er eine wichtige Rolle für GRAITEC. Er ist zudem Indikator für die Marktakzeptanz der Advance Produkte weltweit.

Aus historischen Gründen ist der D-A-CH Markt schon immer einer der wichtigsten Märkte für unsere Softwarelösung Advance Stahlbau gewesen und wird es auch in Zukunft bleiben, denn Advance Stahlbau, das ursprünglich in Deutschland entwickelt wurde, ist sowohl in seinem Heimatland als auch in der Schweiz und in Österreich nach wie vor sehr erfolgreich. Bis 2004 war Advance Stahlbau noch unter dem Namen HyperSteel bekannt.

Die große Kundenbasis und der starke Umsatz, den GRAITEC in Deutschland, Österreich und der Schweiz erzielt, sprechen für den Erfolg der Advance-Software.

 Der Markt für CAD-Software ist mächtig in Bewegung. Wo wird Ihrer Meinung nach das Geschäft der Software-Entwicklung im Jahre 2010 stehen?


Andreas Ebing: Ich gehe davon aus, dass es in Zukunft nur einige wenige Global Player geben wird, die den weltweiten Markt in der Bausoftwarebranche bedienen. Durch das immer deutlichere Zusammenwachsen der Märkte ist es wichtig, ein internationales Netzwerk aufzubauen, um die Software weltweit platzieren zu können.

GRAITEC hat die feste Absicht, einer dieser Global Player zu sein.

 GRAITEC ist jetzt seit 20 Jahren erfolgreich auf dem CAD-Markt tätig. Welche Strategie verfolgt die GRAITEC-Gruppe für die Zukunft?


Andreas Ebing: Wir werden den Trend des Komplett-Softwareanbieters für die Bauindustrie weiter verfolgen, so dass wir mit einer integrierten Softwarelösung immer mehr den gesamten Projektprozess der Anwender unterstützen und nicht nur Teilbereiche. Unser Ziel ist es, eine Softwarefamilie anzubieten, die alle Tätigkeitsbereiche des Bauwesens unterstützt.